[wort][bild] malmö

März 10, 2008

anne tanzt

ampl:tude

ich bin seit letzter woche aus malmö zurück. sehr sehr schön war es!! berlin erschien mir in den ersten tagen sehr langweilig, was sich in den darauf folgenden tagen natürlich wieder änderte. es gab besuch von mutter und schwester, just in diesem moment schlafen mein bruder und bastian im wohnzimmer nebenan, demnächst kommt evi mit einem freund. die semesterferien erweisen sich als stetig kommunikativ in jeder ecke.

malmö jedenfalls – anne hat großartige mitbewohner! ihre mitstudenten sind auch nett, samt verwirrender jungs, die einem ohne zu fragen alle männer vom leibe halten und red bull ausgeben (das mit abstand ekligste getränk, das ich jemals gerochen und getrunken habe. demnach blieb das glas von mir an diesem abend unberührt). rein zufällig haben björn kleinhenz&&winter took his life&&cedarwell an dem ersten abend in malmö gespielt. das war sehr nett, doch hinterließ mih das schwedische publikum mit reichlich fragenden blicken und immerwährendem kopfschütteln. da steht eine gute band auf der bühne und die leute stehen hundert meter entfernt und bewegen sich nicht. nicht bedeutet in diesem falle nicht ein bisschen, sonder wirklich überhaupt gar nicht. null. da fühlte ich mich mit meinem kopficken und beingewippe schon nach pogo. irrsinnig. dafür wurde zwischen den liedern fließig geklatscht und gejubelt. immerhin.
das kann ich ja hingegen nicht sonderlich gut – viel klatschen und laut jubeln. ich bin bei sowas sehr in mich gekehrt.
nach dem konzert habne wir uns noch ustige geschichten mit eric (cedarwell) erzählt und so weiter und sofort. es war nett. der dj allerdings furchtbar, was björn von wildem rumgehampel natürlich nicht abhalten konnte.
am darauf folgenden tag besuchten wir das beatsteaks-konzert, was das totale kontrastprogramm zum vorabend bot. es waren vielleicht hundert leute zu gast und davon mindestens fünfzig aus deutschland. die waren natürlich extra angereist, nur für diesen einen abend, kein kurzurlaub oder gar eine kleine skandinavienreise – nein, nur für das konzert und dann wieder nach hause. bekloppt. zwei solcher mädchen haben anne udn ich persönlcih kennengelernt, da der typ, der mir den red bull ausgab, irgendwie übers internet einen schlafplatz anbot. wie mitfahrgelegenheit.de bloß mit schlafplätzen und ohne bezahlung.
war aber ein schönes konzert. für wahr, es hat sehr viel spaß gemacht. kreischende und gaffende fans und hoch amüsierte schweden um einen herum, die nach wie vor überaus überzeugende band auf der bühne.
die vorband haben wir lustiger weise verpasst, dafür aber nachher kräftig zu überwiegend schlechter musik gefeiert. das war lustig.

am letzten aufenthaltstag war ich mit anne am meer und was war das schön!! ich bin hochauf begeistert, überschäumend an freude. es war wirklich hinreißend. der frische wind, die aussicht, die geräuschkulisse. die beeindruckende architektur in dieser siedlung… ein krönender abschluss sozusagen.
ich bin dann morgens um fünf mit dem bus wieder nach berlin gefahren und habe mir auf der fähre über mein macbook den simpsons film angeschaut und mich tatsächlich köstlich amüsiert.

morgen sehe ich band of horses. übermorgen giardini di mirò. überübermorgen fahre ich nach hannover und sehe viele liebster freunde. darunter auch anne. euphorie macht sich in mir breit – keine frage. abends dann slut-konzert. das nenne ich eine durchaus schöne wochengestaltung.

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