manchmal denke ich fast, sonntage eignen sich nur zum herumgammeln. ganz egal, was an dem samstag davor passierte. wilde erlebnisse, die einem die welt verändern oder zu viel schlaf. zum reflektieren der woche, wofür auch immer. “on the drive back i’ll think it through“ wände eignen sich jedenfalls hervorragend zum anstarren und bettdecken sind auch nur dafür da, dass man sie benutzt. also bitte doch. ____________________________________________________trotzdem empfinde ich das alles als eher unbefriedigend, da ich mit der ordnung meiner gedanken eh nie zurande komme, die geschehnisse um mich herum förmlich ausklammer und mich fast nur auf eine sache konzentriere, die meine gedanken fortlaufend dominiert.“what you wish for won’t come true. live with that. on a sunday she thought it through.“ und plötzlich ist der abend rum, dann möchte ich die zeit zurück drehen um den tag auf produktivere weise zu nutzen und ende doch wieder mit dem starren an die wand. “now as i drive back, there’s thirty-six less hours i have to change the course i send myself. live with that. on a sunday go once around.“________________________________ ist es so einfach, sich an wirren gedanken aufzuhängen und wünsche im kopf zu wälzen wie schnee zu einer immer größer werdenden kugel. stellt sich nur die frage, ob das so viel sinn macht. was psychiologie betrifft, bin ich kein experte. das expertenkostüm kleidet mich ohnehin nicht. in der musik nur manchmal, aber selbst da gibt es unzählige menschen, die um längen besser sind als ich.  vielleicht sollte man den ganzen quatsch, den man nicht schafft, einfach hinnehmen. vielleicht. oder auch nicht. beide wege machen einen wohl weniger glücklich als grüblerisch und traurig. zumindest an sonntagen. bei mir. das war schon immer so. bereits in kindheitstagen. “when the ride’s done, the hopes that you have carried, they fall out from your hands back to the ground. live with that. learn as the drugs leave. learn as you lose it. you will. the haze clears from your eyes on a sunday.“________ ____________ich sollte endlich duschen gehen. und was essen. und trinken. und arbeiten. um diesen bescheuerten sonntagen den gar aus zu machen. sofort. ____________________________________

 [musik: jimmy eat world - 13 songs aus clarity]

  __________________nachtrag: war ja klar, dass ich das erhoffte nicht geschafft habe. duschen ja, essen auch, trinken. doch das wichtigste eben nicht. dafür konnte ich heute herzlich lachen als im klassikradio viagra-werbung lief. kann man nicht beschreiben, dieser jingle. “viva viagra“ zur melodie von “viva las vegas“.  herrrrrlich!

Leave a Reply